Ausbildung zum Feuerwehrmann/Feuerwehrfrau

Die Ausbildung in der Feuerwehr gestern und heute
von Klaus Krebs

Die Ausbildung in der Feuerwehr sollte in den 100 Jahren Geschichte der Feuerwehr Twistringen immer das notwendige Rüstzeug für den Einsatz vermitteln. Es kommt ihr heute und es kam ihr gestern immer ein hoher Stellenwert zu. Grundausbildung, Ausbildung zur Wahrnehmung von Führungsfunktionen und technischen Funktionen, aber auch die Fortbildung sind Ausbildungsbereiche, um die sich von der Ortsfeuerwehr Twistringen bis zu den Landesfeuerwehrschulen alle gemeinsam bemühen. Wir wollen versuchen, mit einem kleinen Streifzug durch die Ausbildung von gestern und heute die Ausbildung und den Wandel im Laufe der Zeit zu erklären und vorzustellen.

Der Anfang In der Zeit nach der Gründung wurden von 1897 bis 1909 in der Ausbildung hauptsächlich Arbeiten mit dem Gerät (1 Handspritze) und Leibesübungen durchgeführt. Es wurden spezielle Feuerwehrleute ausgebildet, wie z. B. Steiger, Bedienungsmann usw. Bis 1903 gab es bei den Feuerwehren keine Ausbildungsvorlage und der Ruf nach einer Ausbildungsvorlage wurde in den Feuerwehren stärker. Es dauerte aber noch bis zum 19. Feuerwehrtag in Stade (1903), bis die Ausbildung das erste Mal konkrete Konturen annahm. Es wurde von den Anwesenden auf dem Feuerwehrtag die Einführung eines Normal-Übungsplans beschlossen. Am 03.01.1904 wurde für die Feuerwehren in Niedersachsen dieser Übungsplan eingeführt.

Für Twistringen wurde dieser Normal-Übungsplan etwa um 1909 gültig und umgesetzt. Er bestand aus folgenden Einzelübungen:

  • 1. Exerzierübungen ohne Geräte
  • 2. Exerzierübungen mit Geräten
    • a. Abprotzspritzen
    • b. vierrädrigen Spritzen
    • c. Schlauchwagen
    • d. Besondere Bestimmungen und Kommandos für Steiger.
    • e. Übung mit Dachhaken, Patschen und Dachleitern

Für Feuerwehrführer gab es keine spezielle Ausbildung. Sie wurden in Kursen bei der Berufsfeuerwehr Bremen ausgebildet. Am 23.08.1923 wurde in Uelzen beschlossen, für Feuerwehrführer Wanderunterrichtskurse für mehrere Landkreise einzurichten. Vom 08. - 10.08.1925 nahmen Feuerwehrführer aus dem hiesigen Raum an einen Wanderunterricht in Osnabrück teil.
In der Fachzeitschrift "Hannoversche Feuerwehr-Zeitung" wird am 10.12.1925 festgestellt, daß der Normal-Übungsplan nicht mehr zeitgemäß ist. Die Freiwilligen Feuerwehren drängten auf die Herausgabe einer neuen Übungsvorschrift. Es wurde der Ruf nach einer Einheitsausbildung, der gründlichen Ausbildung aller Kameraden an allen Geräten, stärker. In dieser Zeit änderte sich auch zunehmend die Technik in den Freiwilligen Feuerwehren, es kamen erstmals Kraftspritzen bei den Feuerwehren zum Einsatz. Dieses führte dazu, daß eine neue Übungsordnung für die Feuerwehren der Provinz Hannover ab 1926 eingeführt wurde. Aus dieser Übungsordnung nahmen sich die Feuerwehren für die Ausbildung heraus, was sie brauchten. 1927 wurde auf dem Feuerwehrtag in Uelzen der Vorschlag unterbreitet, eine Staffelung der Führungskurse vorzunehmen. So wurde das erste Mal speziell auf die einzelnen Feuerwehren (nach Ausrüstung) eingegangen.

Zentralisierung der Ausbildung
1928/29 reifte der Gedanke, die Ausbildung zu zentralisieren, das heißt, daß die Ausbildung an einer zentralen Stelle durchgeführt werden sollte. Diese zentralen Ausbildungsstellen wurden für den hiesigen Raum die Landesfeuerwehrschulen Loy und Celle. Am 09.08.1930 begann die Lfs Loy mit der Ausbildung. Im Jahre 1932 wurden erstmalig abgestufte Lehrgänge (Teil 1, 2, 3 funktionsbezogen) angeboten. Sie endeten mit einer Abschlußprüfung.

Erste Parallelen zur heutigen Ausbildung
Im Jahre 1934 erschien das Lehrbuch "Die Dreiteilung des Löschangriffs" von Provinzialfeuerwehrführer Walter Schnell aus Celle. In diesem Buch wurde die Mannschaft in sogenannte Trupps unterteilt. Die noch heute bedeutsame Dreiteilung des Löschangriffs hat die Ausbildung in der Feuerwehr, den Einsatzablauf (Löschangriff) und die Führungsorganisation, nicht zuletzt durch eine Raumordnung (der Bereich zwischen Wasserentnahmestelle und dem Brandobjekt wurde in Arbeitsbereiche aufgeteilt), wesentlich bestimmt. Mit diesem Buch gab es erstmalig in der Feuerwehrgeschichte einen Leitfaden für die Ausbildung des Einheitsfeuerwehrmannes und die taktische Führung Freiwilliger Feuerwehren auf der Brandstelle. Es wurde von den Feuerwehren sofort als Ausbildungsgrundlage angenommen. Erst jetzt konnten die Feuerwehrmänner überall an der Brandstelle eingesetzt werden. 1935 wurde diese Dreiteilung im Löschangriff auch bei uns in Twistringen eingeführt.

Der Wandel in der Ausbildung
Aufbauend auf die "Dreiteilung des Löschangriffs", wurde 1944 das Lehrbuch "Ausbildungsanleitung für den Feuerwehrdienst" (ursprünglich: Ausbildung der Feuerlöschpolizei) von Heimberg und Fuchs mit in einer bis ins kleinste beschriebenen Grundausbildung und einem übungsmäßigen Löschangriff herausgegeben. Einen Grundausbildungslehrgang nach Heimberg und Fuchs besuchte 1958 eine komplette Gruppe der Feuerwehr Twistringen an der Landesfeuerwehrschule Celle. Dieser Lehrgang dauerte zu damaliger Zeit bereits eine Woche. Dieses Lehrbuch war danach mehr als 40 Jahre die Ausbildungsanleitung für die Feuerwehr Twistringen. Auch in der Technik wurden neue Maßstäbe gesetzt. Im Jahre 1960 erhielt die Ortsfeuerwehr Twistringen als eine der ersten Feuerwehren im Landkreis Grafschaft Hoya ein mobiles Funkgerät, das in das alte TLF 16 T eingebaut wurde. Jetzt war es möglich, mit benachbarten Feuerwehren, wie den Feuerwehren Bassum und Syke, über Funk in Verbindung zu treten. Es mußte von den Kameraden der Ortsfeuerwehr Twistringen ein sogenannter Nachrichtenvermittlungslehrgang an der Landesfeuerwehrschule Celle besucht werden. Einer der ersten, der einen solchen Lehrgang besuchte, war unser heutiger Ehren - Ortsbrandmeister H. Kramer. Es wurden in der Folgezeit immer wieder Funkübungen mit den benachbarten Feuerwehren durchgeführt. Man kann aus heutiger Sicht sagen, daß diese Übungen Vorreiter der jetzigen Kreisausbildung waren. Im März 1976 wurde aufgrund der neu eingeführten Feuerwehrdienstvorschriften (FwDv.2 "Die Laufende Ausbildung") der "Heimberg und Fuchs" außer Dienst gestellt. Rückwirkend ab 1.1.1960 wurden erstmalig an den Feuerwehrschulen Führungslehrgänge, technische und Sonderlehrgänge durchgeführt.

1978 - Beginn der heutigen Ausbildungsform
Im Jahre 1978 begann eine neue Zeitrechnung der Ausbildung. Seit Jahren waren die beiden Feuerwehrschulen Loy und Celle mit der Ausbildung überfordert. Aufgrund der rasanten Entwicklung der Gefahren und der Technik konnten nicht genügend Plätze zur Verfügung gestellt werden. Am 18. und 19. September 1975 wurde von der Ständigen Konferenz der Innenminister der Länder der Entwurf der Feuerwehrdienstvorschrift "Ausbildung der Freiwilligen Feuerwehren-Rahmenvorschrift" beschlossen. Nach diesen Rahmenvorschriften wurde die Ausbildung in drei Gruppen eingeteilt:

  • Funktion in Einheiten
  • Funktion besonderer Führungskräfte
  • Die Sonderfunktionen

Mit dem Runderlaß des Niedersächsischen Minister des Inneren vom 15.09.77: "Übersicht über Ausbildungslehrgänge"; hier: "Grundsätze, Lehrgangseinteilung und Durchführung", wurden bundeseinheitliche Rahmenvorschriften auch für Niedersachsen eingeführt. Dieser Erlaß regelt die Ausbildung der Freiwilligen Feuerwehren. In der Einleitung werden die Ausbildungsgrundsätze aufgestellt. Mußten bis zu diesem Zeitpunkt alle technischen Lehrgänge wie die für Maschinisten, Sprechfunker und die der Atemschutzgeräteträger an den Landesfeuerwehrschulen absolviert werden, so konnten mit Zustimmung des Landes diese Lehrgänge auf Kreisebene durchgeführt werden. Schon damals war für die Teilnahme an einem Gruppenführerlehrgang ein technischer Lehrgang und der Truppführerlehrgang Voraussetzung zur Zulassung an der Landesfeuerwehrschule. Aufgrund dieser Vorschriften mußten die technischen Lehrgänge an die Landkreise vergeben werden. Die Zustimmung für Maschinisten- und Sprechfunkerlehrgänge in der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) Syke erfolgte am 30.11.78. Davor wurden die Kameraden aus Twistringen entweder in der Landesfeuerwehrschule Loy (Maschinisten) oder in der Katastrophenschutzschule Bad Nenndorf und der Landesfeuerwehrschule Celle (Funk) ausgebildet. Für die Atemschutzgeräteträgerausbildung wurde die Zustimmung am 30.07.79 für die Feuerwehrtechnischen Zentrale Syke erteilt. Mit Einführung der schweren Atemschutzgeräte 1974 in der Feuerwehr Twistringen mußte aber auch eine Ausbildung an diesen Geräten erfolgen. So wurden die ersten Atemschutzgeräteträger 1974 in der Jugendherberge Pestinghausen ausgebildet und im Schulungsraum eine praktische Ausbildung an den Geräten erworben. Dieser Atemschutzgeräteträger-Lehrgang wurde mit Beginn der Ausbildung in Syke nicht als technischer Lehrgang (Voraussetzung zur Weiterbildung zum Gruppenführer) anerkannt und verlor mit dem Beginn der Ausbildung im Landkreis Diepholz an Bedeutung. Grundausbildung bei der Feuerwehr Twistringen Grundausbildung bei der Feuerwehr Twistringen

Ausbildung heute
Durch die Gebietsreform ergaben sich für die Feuerwehr Twistringen Änderungen. Der Landkreis Diepholz wurde in die Brandschutzabschnitte Nord und Süd geteilt. Twistringen wurde dem Brandschutzabschnitt Nord zugeteilt. Ab 1979 mußten die Kameraden der Ortsfeuerwehr Twistringen aufgrund der neuen Ausbildungsorganisation an der FTZ Syke bei Bedarf folgende Lehrgänge absolvieren:

  • Grundlehrgang,
  • Maschinistenlehrgang,
  • Atemschutzgeräteträgerlehrgang,
  • Funklehrgang.

Diese Lehrgänge finden am Wochenende (Samstag / Sonntag) statt. Jeder Feuerwehrkamerad der Ortsfeuerwehr Twistringen muß heute innerhalb eines Probejahres einen Grundlehrgang besuchen. Dabei soll der Ausbildungsteilnehmer erlernen, die grundlegenden Tätigkeiten eines Truppmitgliedes in den einzelnen taktischen Einheiten (Gruppe, Staffel, Trupp) auszuüben. Der Grundausbildungslehrgang besteht aus der theoretischen und praktischen Feuerwehrausbildung und dauert 40 Stunden.

In diesem Grundlehrgang wird folgendes Wissen vermittelt:

  • Rechtsgrundlagen, Aufgaben und Organisation der Feuerwehr,
  • Naturkundliche, physikalische und technische Grundlagen des Brandschutzes und der Hilfeleistung,
  • Verbrennen und Löschen,
  • Löschwasserversorgung,
  • Feuerwehrfahrzeug- und Gerätekunde,
  • Einsatzlehre,
  • Unfallverhütung.
  • Zusätzlich muß ein 16 Stunden umfassender Sanitätskurs parallel zum Grundlehrgang abgeleistet werden.

Dieser Sanitätskurs wird in der Regel von der DRK-Bereitschaft Twistringen abgehalten. Der Grundausbildungslehrgang gilt erst als abgeschlossen, wenn beide Teile erfolgreich besucht wurden. Die einmalige Wiederholung eines jeden Teiles der Grundausbildung ist möglich.

Hat das Feuerwehrmitglied seinen Grundlehrgang erfolgreich beendet, wird es im Rahmen seiner laufenden Ausbildung einen Truppmannlehrgang besuchen. Dieser Truppmannlehrgang wird in der Stadtfeuerwehr Twistringen zusammen mit den Kameraden der anderen Ortsfeuerwehren in einer über zwei Jahre gehenden Ausbildung abgeleistet. Im Laufe dieser Truppmannausbildung festigen die Kameraden ihr Wissen über den abwehrenden Brandschutz und die technische Hilfeleistung. Dieser Lehrgang ist Voraussetzung für Führungslehrgänge und hat eine Dauer von 80 Stunden.

Spezialisierung der Feuerwehrkameraden
Nach dieser Ausbildung steht nun die Spezialisierung der Feuerwehrkameraden an. Jeder Feuerwehrkamerad entscheidet sich im Laufe seiner aktiven Zeit zumindest für einen der nachfolgenden technischen Lehrgänge. Angehende Gruppenführer müssen mindestens zwei der nachfolgenden Lehrgänge besuchen und zusätzlich noch einen 35 Stunden dauernden Truppführerlehrgang an einer Landesfeuerwehrschule besuchen.

  • Maschinistenlehrgang

Der Maschinist wird beim Besuch des Lehrgangs auf seine Verantwortung als Fahrer eines Feuerwehrfahrzeuges geschult. Der angehende Maschinist muß lernen, das Einsatzfahrzeug sowie kraftbetriebene und besondere Geräte der feuerwehrtechnischen Beladung zu bedienen und zu pflegen.

Stoffliche Gliederung:

  • allgemeine Grundlagen,
  • Fahrzeug und Motorenkunde,
  • Feuerlöschkreiselpumpen,
  • Löschwasserförderung, kraftbetriebene und sonstige Geräte,
  • Führen von Feuerwehrfahrzeugen. Der Maschinistenlehrgang dauert 35 Stunden.

  • Atemschutzgeräteträger-Lehrgang

Die Einsatzkräfte der Feuerwehren werden in immer stärkeren Maße auf Brand- und Unfallstellen durch Atemgifte bedroht. Kameraden, die sich entscheiden, als Atemschutzgeräteträger ausgebildet zu werden, müssen eine arbeitsmedizinische Untersuchung erfüllen, um zu diesem Lehrgang zugelassen zu werden. In dieser Untersuchung muß z. B. ein Leistungs-EKG erbracht werden. Ferner muß diese Untersuchung alle 3 Jahre wiederholt werden. Die Ausbildung der Atemschutzgeräteträger muß sehr sorgfältig und intensiv durchgeführt werden. Im Einsatz kann ein Fehler lebensbedrohliche Folgen haben. Der Lehrgangsteilnehmer muß lernen, sich gegen Gefahren durch Atemgifte oder Sauerstoffmangel zu schützen und sich entsprechend der Einsatzlage richtig zu verhalten.

Stoffliche Gliederung:

  • Bedeutung des Atemschutzes,
  • die Atmung des Menschen und Atemgifte,
  • Anforderungen an den Atemschutz,
  • Grundlagen und Verantwortlichkeit,
  • Atemschutzgeräte,
  • Gerätearten,
  • Handhabung,
  • Einsatzgrundsätze,
  • Übungen mit Atemschutzgeräten.

Der Lehrgang dauert 28 Stunden und schließt mit einer theoretischen und praktischen Prüfung ab. Bei der praktischen Prüfung muß der Atemschutzgeräteträger eine Arbeit von 90 Kilojoule in 30 Minuten erbringen, das heißt, daß der Prüfling in 30 Minuten 3,5 Minuten Fahrrad mit steigender Schwierigkeit, 2 Minuten Laufband mit einer Geschwindigkeit von 6 km/h und 15 % Steigung, 20 Meter Endlosleiter, 20 Hammerschläge à  25 kg und 60 Meter Kriechstrecke (bei eingebauten Hindernissen) mit einem ca. 14,5 kg schweren Preßluftatmer bewältigen muß. Man kann sich vorstellen, daß man da ganz schön ins Schwitzen kommt.

  • Sprechfunkerlehrgang

Die Feuerwehren sind heute mit UKW-Sprechfunkanlagen ausgerüstet, die als ortsfeste und bewegliche Funkstellen, vornehmlich im 2-m-Band und 4-m-Band, betrieben werden. Für diesen Bereich gelten insbesondere die Vorschriften für den nichtöffentlichen beweglichen Landfunkdienst der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS). Das Errichten und Betreiben derartiger Sprechfunk-Betriebsstellen unterliegt strengen gesetzlichen Bestimmungen. Das gilt auch für die Abwicklung des Sprechfunkverkehrs. Der Lehrgangsteilnehmer soll Grundkenntnisse darüber erhalten, als Sprechfunker der Feuerwehr Nachrichten zu übermitteln. Die korrekte Übermittlung von Nachrichten und die Einhaltung der Funkdisziplin ist besonders bei größeren Einsätzen von ausschlaggebender Bedeutung.

Stoffliche Gliederung:

  • Grundlagen des Sprechfunkverkehrs,
  • allgemeine physikalische Grundlagen,
  • Vorschriften über den Sprechfunkverkehr,
  • Gerätekunde,
  • Übungen im Sprechfunkverkehr,
  • Kartenkunde.

Der Lehrgang dauert 16 Stunden und ist mit einer Prüfung abzuschließen. Mit der näheren Beschreibung dieser fünf Lehrgänge soll ein kleiner Einblick in die Ausbildung der Feuerwehrkameraden gegeben werden.

Von der Ortsfeuerwehr Twistringen haben sich für diese Lehrgänge als Ausbilder vier Kameraden in speziellen Lehrgängen an den Landesfeuerwehrschulen ausbilden lassen:

  • M: Wessels (Grundausbildung),
  • F.-J. Borchers (Maschinistenausbildung),
  • K. Krebs (Atemschutzgeräteträger-Ausbildung),
  • E. Brackmann (Funkausbildung).

Welche Lehrgänge Feuerwehrkameraden der Feuerwehr Twistringen weiterhin noch besuchen können und welche Lehrgänge Führungskräfte der Feuerwehr besuchen müssen, soll in der nachfolgenden Aufzählung dargestellt werden.

1. Funktionslehrgänge

  • Truppführer (35 Std.)
  • Gruppenführer (70 Std.)
  • Zugführer (70 Std.)

2. Technische Lehrgänge

  • Maschinisten (35 Std.)
  • Funk (16 Std.)
  • Atemschutz (28 Std.)
  • DL-Maschinisten ( 35 )
  • Funk Aufbau ( 16 )
  • Gefahrstoff ( 35 )
  • Vollschutz (15 Std.)
  • Technische Hilfe
  • Strahlenschutz
  • Gerätewart (35 Std.)
  • Atemschutzgerätewart (35 Std.)

3. Sonderlehrgänge

  • Ausbilder (35 Std.)
  • Führer von Verbänden
  • Leiter einer Feuerwehr usw.

In der Ortsfeuerwehr Twistringen werden z.B. im Jahr zahlreiche Übungen abgehalten. Es wird dabei auf die Unfallverhütung in der Feuerwehr großer Wert gelegt. Im Jahr werden 12 Dienstabende durchgeführt, dazu kommen für die beiden Züge jeweils 3 Zugausbildungen. Sämtliche Atemschutzgeräteträger der Stadtfeuerwehr müssen mindestens einmal im Jahr in der Atemschutzübungsanlage in der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Barrien ihr Können unter Beweis stellen. Außerdem wird einmal im Jahr mit den gesamten Atemschutzgeräteträgern der Stadtfeuerwehr eine gemeinsame Atemschutzübung gefahren. Es wird aber nicht nur die Brandbekämpfung geübt, großer Wert wird auf die Ausbildung in der Technischen Hilfe, z. B. das Befreien von eingeklemmten Personen in Fahrzeugen, gelegt. So haben wir in der Freiwilligen Feuerwehr Twistringen in der heutigen Zeit eine ganze Menge an Ausbildung zu absolvieren.

Auch für die Feuerwehr Twistringen wird bei der rasanten Entwicklung ein Satz immer gelten "Man lernt nie aus". Auch in Zukunft wird es eine ganze Menge an Ausbildung geben. Die Ausbildung in der Feuerwehr wird immer darauf gerichtet sein, in Not geratenen Mitbürgern schnell und fachmännisch zu helfen.

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Kommentare

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  1. Ausbildung beu der Feuerwehr
    Moin habe da mal ne frage. Ich will zu berufsfeuerwehr wo kann ich meine ausbildung machen .lg F.Fahlteich
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