Flächenbrände

Geschrieben von Birgit Kathmann & Jens Meyer

Freitag, 29.06.2018
Einsatzart: Großbrand
Erste Alarmierung um 15:19 Uhr über Sirenen

Wetterlage sorgt für reichlich Arbeit

2 Flächenbrände bekämpften Kräfte mehrerer Ortsfeuerwehren auf Twistringer Stadtgebiet.

Stand 01.07.2018 10:30 Uhr

Am Freitag den 29. Juni wurden um 15:19 Uhr die Ortsfeuerwehren Heiligenloh, Natenstedt und die Löschgruppe Marhorst per Sirenen alarmiert. In der Nähe einer Gemeindeverbindungsstraße zwischen Natenstedt-Lerchenhausen und Heiligenloh war bei Erntearbeiten ein noch nicht abgemähtes Getreidefeld in Brand geraten.

Die leichten Windböen in Verbindung mit der Trockenheit der letzten Tage reichten aus, um die Flammen schnell ausbreiten zu lassen. So „liefen“ diese unter einer Hecke hindurch und setzten ein 2. Feld in Brand.

Einsatzleiter Zugführer Jürgen Schiller ließ umgehend weitere Tanklöschfahrzeuge nachalarmieren, so dass die Ortsfeuerwehren Twistringen, Drentwede und Barnstorf hinzu kamen.

Rund 30 Kräfte mit 7 Fahrzeugen brauchten gute 45 Minuten um die Flammen zu löschen. Neben Wasser aus 4 C-Rohren wurden auch Feuerpatschen genutzt. Das TLF2000 der Heiligenloher hat einen Sprühbalken unter der vorderen Stoßstange, mit dem Wasser während der Fahrt abgegeben werden kann.

Mit einem Mähdrescher konnte eine Schneise gezogen werden, welche mit einem Grubber nachbearbeitet wurde. Verbrannt ist eine Fläche von ca. 1,5ha

Am Samstag ein ganz ähnliches Bild.
Um 15:57 Uhr wurden wieder die Ortsfeuerwehren Heiligenloh und Natenstedt per Sirenen zu einem Flächenbrand alarmiert. Dieses mal in Ridderade, in der Nähe der B51. Hier waren die Erntearbeiten gerade beendet, als das Feuer auf dem abgeerntetem Feld ausbrach.

Wurden zunächst rund 20m² Fläche gemeldet, konnte Stadtbrandmeister Heinrich Meyer-Hanschen schon auf der Fahrt um Einsatzort anhand der Rauchsäule erkennen, dass sich das Feuer bereits ausgebreitet hatte. Sofort ließ er die Tanklöschfahrzeuge Twistringen und Drentwede nachalarmieren. Hier verbrannte ca. 1ha.

Hier sorgten die Winde für eine ganz besondere Gefahr. Diese drehten sich innerhalb kürzester Zeit und plötzlich schlugen Rauch und Flammen den Einsatzkräften entgegen. Auch ein Wohnhaus war nun in Gefahr.
Aber durch das besonnene Eingreifen konnte Schlimmeres verhindert werden.

Ein Landwirt aus Drentwede half mit seinem Grubber.
Nach ca 1 Std war dieser Einsatz für rund 30 Kräfte beendet.

Verletzt wurde niemand.
Bei beiden Einsätzen waren auch ein Rettungswagen und die Polizei vor Ort.


Eingesetzte Kameraden (gesamt): 60
Eingesetzte Fahrzeuge der Ortsfeuerwehr Natenstedt
TSF,

Weitere Kräfte:

OrtsFW Heiligenloh mit Löschgruppe Ridderade mit TLF2000, LF10 und ELW1
OrtsFW Natenstedt mit TSF
OrtsFW Twistringen mit TLF 16/25
OrtsFW Drentwede mit TLF
OrtsFW Barnstorf mit TLF
RTW
Polizei

Bilder:

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