Rauch aus Keller

Geschrieben von Jens Meyer

Mittwoch, 14.03.2018
Einsatzart: Technische Hilfeleistung
Erste Alarmierung um 16:20 Uhr über Sirenen

Über Sirenen und Pieper wurden am Mittwochnachmittag die Ortsfeuerwehren Borwede und Heiligenloh zu einer unklaren Rauchentwicklung aus einem Keller alarmiert.

Der Einsatz unter Leitung des stellv. Ortsbrandmeisters Stefan Windeler (Borwede) dauerte für 20 Kräfte knapp über 2 Stunden.

Als die ersten Kräfte eintrafen drang tatsächlich Rauch aus dem Gebäude an der B51 im Ortsteil Borwede.
Eine erste Erkundung durch den Stadtbrandmeister Heinrich Meyer-Hanschen ergab, dass der Keller bis unter die Decke mit Wasser vollgelaufen war. Da eine weitere Erkundung nicht möglich war, konnte man nur vermuten, dass der Stromhauptanschluss mit Wasser in Kontakt gekommen war und dadurch der Rauch entstand.
Absolute Gefahr für die Einsatzkräfte – das Wasser könnte unter Strom stehen und bei Kontakt mit dem Wasser wäre ein Stromschlag möglich.

Der Notdienst der Avacon wurde hinzugerufen, um das Gebäude vom Strom abzuschalten. Das war aber nur möglich, in dem ein ganzer Straßenzug stromlos geschaltet wurde. Somit waren umliegende Anwohner für ca. 1 Stunde ohne Strom.

Erst jetzt konnte mit dem Abpumpen des Wassers begonnen werden. Dazu wurden 2 Schmutzwasserpumpen verwendet.
Als der Keller dann betretbar wurde, konnte der Hauptwasserhahn geschlossen werden. Die Vermutung hatte sich dann bestätigt. Der Stromkasten wurde geöffnet und es trat weiterer Wasserdampf aus. Nach einer grundlichen Trocknung mittels Tüchern konnte dann der Strom wieder eingeschaltet werden.


Eingesetzte Kameraden (gesamt): 20
Eingesetzte Fahrzeuge der Ortsfeuerwehr Borwede
TSF,

Weitere Kräfte:

OrtsFW Borwede mit TSF und 9 Kräften
OrtsFW Heiligenloh mit LF10 und TLF 2000 und 11 Kräften
Polizei mit 2 Beamten
RTW mit 2 Kräften

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