Jahreshauptversammlung Jugendfeuerwehr

Geschrieben von Jens Meyer

Samstag, 10.02.2018

Überraschende Beförderung / neuer Stellvertreter / hohe Mitgliederzahl

Nur 45 Minuten dauerte am Samstagnachmittag die Jahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehr der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Twistringen. Stadtjugendfeuerwehrwartin Christina Haberkamp (Rüssen) konnte „volles Haus“ vermelden.

In ihrem Jahresbericht für 2017 ging sie auf die Themen der Dienste ein. So wurde viel Stationsausbildung betrieben. Aber auch Spiel, Spaß und Sport kamen nicht zu kurz.
Beim letztjährigen Kreisjugendfeuerwehrzeltlager in Aschen band sich eine dicke Freundschaft zur Jugendfeuerwehr Schortens (Landkreis Friesland).
„Wir haben dann die Jugendfeuerwehr Schorstringen“ gegründet, sagte Jugendsprecherin Aniko Barth (Rüssen) in ihrem Bericht aus Sicht der Jugendlichen.
Außerdem haben wir eine dicke Freundschaft zur Jugendfeuerwehr Asendorf. Wie dick dieses Band ist, zeigte man auf dem Kreisvolleyballturnier im letzten November. Dort traf man als Gegner aufeinander. Kurzerhand wurden 2 gemischte Teams gebildet. Damit waren aber die Schiedsrichter nicht einverstanden, und somit musste man dann doch gegeneinander spielen.

Mit einem guten 3. Platz bei dem Zeltwettbewerb im Sommer konnte man zufrieden sein.

Die 7 Betreuer (3 weiblich/4 männlich) bilden zurzeit 43 Jugendliche aus dem ganzen Stadtgebiet im Alter von 10 bis 18 Jahren aus. 40 mal im Jahr werden Dienste abgehalten.

9 Jugendliche wurden für eine sehr gute Dienstbeteiligung ausgezeichnet.

Turnusgemäß musste in diesem Jahr ein neuer stellv. Stadtjugendfeuerwehrwart gewählt werden. Nach mehreren Wahlvorschlägen blieb dann noch Maik Nordloh von der Ortsfeuerwehr Heiligenloh/Löschgruppe Ridderade übrig. Er wurde einstimmig von den Jugendlichen gewählt.
Ebenfalls einstimmig wurde Anne Heuermann als Jugendsprecherin gewählt. Sie wird Nachfolgerin von Aniko Barth, welche in den aktiven Dienst wechselte.

Stadtbrandmeister Heinrich Meyer-Hanschen gab einen kurzen Einblick in den geplanten Umbau des Feuerwehrhauses. „In 2019 werdet ihr auf jeden Fall eure eigenen Räume beziehen können“, gab er zuversichtlich. Wegen der sehr hohen Mitgliederzahl wurde der Zuschuss an die Jugendfeuerwehr erhöht.
Da Maik Nordloh Anfang diesen Jahres seinen Gruppenführerlehrgang an der Akademie in Loy bestanden hatte, beförderte er ihn zum Löschmeister.

Klaus Hammann ist als Vorsitzender des Fördervereines jederzeit erreichbar. „Sachen, die man als Kind erlebt hat, vergisst man nicht“, sagte er mit Blick auf die vielen tollen Veranstaltungen und Fahrten, welche die Jugendlichen unternehmen.

Frank Hömer (stellv. Bürgermeister) bekommt eine Gänsehaut, wenn er sieht, wie es bei der Jugendfeuerwehr abläuft. Es sei guter Nachwuchs da. Er sagte die Unterstützung des Fördervereines zu.


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