Ferienkistenaktion

VON: Jens Meyer

17 Kinder zwischen 8 und 10 Jahren konnten in der vergangenen Woche einen spannenden Nachmittag bei der Feuerwehr erleben. Die Organisatoren Melanie Humpe und Alfred Nobis hatten gemeinsam mit 5 weiteren Betreuern aus Twistringen und Heiligenloh ein rund 4 stündiges Programm auf die Beine gestellt.

Zu Anfang gab es beim Feuerwehrhaus in Twistringen eine Einweisung, wie sich die Kinder zu verhalten hatten, wenn in dieser Zeit ein echter Einsatz passieren sollte. Aufgrund der Witterung war dies nicht auszuschließen. Dieser blieb aber zum Glück aus.
Mit 2 Einsatzfahrzeugen ging es dann zum Sportplatzgelände nach Heiligenloh.
Dort wurde auf dem Rodelberg eine Plane ausgebreitet. Mit dem Wasserwerfer des TLF 2000 der Heiligenloher wurde diese schnell in eine Wasserrutsche verwandelt.
Da man auf das Equipment der Jugendfeuerwehr zurückgreifen konnte, wurde auch spielerisch ein Löschangriff nachgestellt. Diverse Wasserspiele rundeten das Programm ab.

Zurück beim Feuerwehrhaus in Twistringen konnte dies nach der beendeten Sanierung besichtigt werden. Der Fuhrpark war genaus so interessant. Zwischendurch ein kleines Eis und eine Rundfahrt. Und dann war die Zeit auch schnell vorbei, ehe es zum Abschluss noch Bratwurst und Pommes gab.
Als kleine Erinnerung bekam jedes Kind einen Bastelbogen mit nach Hause.

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Brandheiße Ausbildung

VON: Jens Meyer

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Eine hochgradig spannende und im wahrsten Sinne brandheiße Ausbildung konnten am vergangenen Samstag 24 Feuerwehrleute aus der Stadt Twistringen erleben.
Die Firma Plöger Bau stellte im Gewerbegebiet ihr Firmengelände für eine Ausbildung in der Industriebrandbekämpfung zur Verfügung.
Die Firma Delta Safety aus Sulingen konnten dafür mit ihrer Simulationsanlage auf einem LKW-Auflieger gewonnen werden. Der Schwerpunkt lag bei den Brandklassen B und C für gasförmige und flüssige Stoffe.
Gesponsert hatte diesen Tag die Firma GASCADE Gastransport GmbH aus Kassel. Sie betreiben auf Twistringer Gebiet die Gashochdruckleitungen (RHG/NEL). Hennig Rabbe, zuständiger Stations- und Pipelinemeister für diese Region, begrüßte die Teilnehmer, welche sich in 2 Gruppen vor- und nachmittags aufteilten.
„Wir freuen uns, dass die Feuerwehr die Initiative ergriffen hat und unterstützen diese gerne“, so Rabbe. Twistringen Ortsbrandmeister Klaus Krebs hatte einfach mal angefragt. „Wir haben sonst nicht die Möglichkeit, solche Szenarien zu üben“, zeigte sich Pressesprecher Jens Meyer dankbar. Rabbe weiter, „es soll trainiert werden, wie mit einem Gasbrand umgegangen werden muss, wenn da 100 bar auf der Hochdruckleitung sind“.
Und so schloss sich die theoretische Unterweisung des Ausbilderteams an. Das oberste Ziel: die eigene Sicherheit. „Wir zeigen Euch das sichere Bekämpfen von B- und C-Feuern, inklusive der Taktik“.
Wertvolle Tipps, eine Mischung aus neuen Erkenntnissen und schon mal gehörtem, rundeten die Theorie ab. Eine scheinbar kleine Zündquelle wie eine statische Aufladung, oder ein Funke aus einem Schalter, haben eine Temperatur von ca. 1.000 Grad. Während die Glut einer Zigarette wesentlich geringer temperiert ist. Warnsignale bei LKW-Bränden wurden ebenso behandelt, wie Umweltschutzaspekte bei der Nutzung von Schaummittel.
Dann ging es in die Praxis.
Zunächst wurde ein Hohlstrahlrohr-Training durchgeführt. Diese Strahlrohre können einen Schutzschirm aus Wasser aufbauen, so dass die Einsatzkräfte der Gasflamme sehr nahe kommen können. Mit dem richtigen Umgang kann dann die Flamme „einfangen“ werden und ein 3. Kamerad kann beinahe gefahrlos den Schieber zudrehen.
Mit wie wenig Wasser- und Kräfteaufwand ein heißer Tank gekühlt werden kann, war dann ebenso beeindruckend, welchen Effekt man mit einem einfachen Pulverlöscher erzielen kann. Das Pulver wurde einfach in den Wassernebel abgegeben, und hatte sich dadurch besser verteilt und einen sehr schnellen Löscherfolg gezeigt.
Ein Ausbildungsteil beinhaltete dann auch einen Schaumangriff.
Zum Schluss wurden 2 Szenarien durchgespielt. In einem Betrieb war ein Feuer ausgebrochen und es wurde jeweils 1 Person vermisst. Hierbei drehten die Ausbilder alle Hähne auf, die die Anlage hergaben. Die Einsatzleiter mussten ihre Einsatzkräfte schnell einteile, um die verschiedenen Brandherde einzugrenzen und die gefährdeten Personen zu evakuieren. Am Ende sparten die Ausbilder nicht mit Lob.
„Eine sehr gute und praxisnahe Ausbildung“, lautet Meyer sein kurzes Fazit.

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