Natenstedt Gruppenbild JHV netz

 

Die Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Natenstedt konnte am vergangenen Wochenende nachgeholt werden.  Ortsbrandmeister Thorsten Seyffart berichtete aus dem Jahr 2020. Die Ortsfeuerwehr Natenstedt wurde zu vier Einsätzen alarmiert, davon eine Technische Hilfeleistung aufgrund eines Verkehrsunfalls im eigenen Gebiet. Wie bei allen Feuerwehren war die Ausbildung in Theorie und Praxis aufgrund der Corona-Pandemie nur eingeschränkt möglich, so dass letztendlich nur fünf Monatsdienste durchgeführt werden konnten. Insgesamt leisteten die 23 aktiven Mitglieder der Natenstedter Ortsfeuerwehr im Jahr 2020 917 Dienststunden. Das Durchschnittsalter der Feuerwehrkameraden*innen beträgt aktuell 41,2 Jahre.

Nach dem Jahresbericht standen Beförderungen auf der Tagesordnung. Ortsbrandmeister Seyffart beförderte René Löhmann zum Hauptfeuerwehrmann und Birgit Kathmann zur 1. Hauptfeuerwehrfrau.

Wahlen mussten turnusmäßig für die Position des Kassenführers und Gerätewartes durchgeführt werden. Der bisherige Kassenführer, Lars Landwehr, wie auch der bisherige Gerätewart, Thomas Segelken, wurden beiden wiedergewählt.

Stadtbrandmeister Heinrich Meyer-Hanschen berichtete von der Stadtfeuerwehr und wies darauf hin, dass demnächst eine neue Dienstanweisung, die sich an den Warnstufen der Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen orientiert, erlassen wird.

Aufgrund einer Satzungsänderung für die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Twistringen können jetzt auch Kameraden*innen aus Nachbargemeinden aufgenommen werden. Diese Möglichkeit wurde bereits in der Ortsfeuerwehr Heiligenloh wahrgenommen.

Außerdem teilte er mit, dass der Probebetrieb der digitalen Alarmierung Ende des Jahres eingestellt wird und die digitale Alarmierung dann im Echtbetrieb erfolgt. Das bedeute auch, dass die Sirenen dann abgeschaltet werden.  Er wies ausdrücklich darauf hin, dass diese Sirenen nicht für den Bevölkerungsschutz genutzt werden können, da sie nicht über verschiedene Töne verfügen.

Der Bevölkerungsschutz falle in den Zuständigkeitsbereich des Katastrophenschutzes. Hier müsste der Landkreis mit den Kommunen bei Bedarf ein neues Netzwerk für den Bevölkerungsschutz aufbauen.

Bürgermeister Jens Bley äußerte sich erfreut darüber, dass Zusammenkünfte, wie diese Jahreshauptversammlung, wieder durchgeführt werden können. Digitale Veranstaltungen seien für eine Übergangszeit eine gute Lösung, könnten jedoch nicht die Präsenzausbildung ersetzen. Übungen seien für einen guten Einsatzablauf unerlässlich. Trotz der ganzen Einschränkungen wurden die Einsätze aber gut bewältigt.

Auch sei bekannt, dass Einsätze eine starke Belastung für die Einsatzkräfte bedeuten können. Hier habe sich der neue Pastor der Kath. Kirchengemeinde Twistringen, Pastor Willmann, angeboten, bei Bedarf Gespräche mit den Feuerwehren zu führen.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok Ablehnen