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Als am Freitagabend des 01. November 2019 um 18:16 Uhr in den Ortsteilen Borwede, Heiligenloh, Marhorst, Natenstedt, Ridderade und Rüssen die Sirenen heulten ahnte keiner, was ihn nun erwarten würde. Zudem wurde die Pieperschleife für die Drehleiter aus Twistringen ausgelöst.

Auf dem Hof der Familie Schütte in Ellinghausen war ein Feuer im Scheunen-/Werkstattbereich ausgebrochen. Eine Person versuchte noch einen Trecker aus der Scheune zu holen und wurde seit dem vermisst.
Dieses Szenario hatten sich Matthias Lüschen (stellv. Ortsbrandmeister Heiligenloh) und Friedrich Wellhausen (ehem. Ortsbrandmeister Heiligenloh) ausgedacht. Es diente als Grundlage für eine geheime Alarmübung nach der Alarm- und Ausrückordnung des Löschzug West der Feuerwehr Twistringen.
Hierfür werden standartmäßig die Ortsfeuerwehren Borwede, Heiligenloh mit Löschgruppe Ridderade, Natenstedt, Rüssen, sowie der Gerätewagen-Logistik aus Marhorst und die Drehleiter aus Twistringen alarmiert.
Stadtbrandmeister Heinrich Meyer-Hanschen und Stadtatemschutzwart Guido Kunst waren neben den beiden Ausrichtern als Boebachter vor Ort.

Einsatzleiter Carsten Schütte (Ortsbrandmeister Heiligenloh) musste mit den 57 Kräften verschiedene Aufgaben gleichzeit abarbeiten.
Priorität hatte die Rettung der vermissten Person. Die Scheune wurde mit Theaternebel gefüllt, so dass es die Atemschutztrupps nicht ganz einfach hatten. Sie fanden dann eine Puppe zwischen Trecker und Anhänger eingeklemt vor. Diese ließen sich nicht so einfach wegschieben, so dass hier spezielles Gerät in Form eines Mehrzweckzuges erforderlich war.
Die Einsatzstelle musste ausgeleuchtet und mit Löschwasser versorgt werden. Rund 1.000m B-Schläuche wurden verlegt. Wasser wurde dann aus einem Brunnen und einer Zysterne herangeführt. Vom Korb der Drehleiter aus wurde eine Brandbekämpfung durchgeführt.
Auf den Sprechfunkverkehr wurde genauso ein Augenmerk gelegt, wie auf die Ordnugn des Raumes. Die Einsatzfahrzeuge mussten so aufgestellt werden, dass die Drehleiter noch Platz bekam und man sich nicht gegenseitig behinderte.

Nach rund 90 Minuten wurde die Übung für beendet erklärt und die obligatorische Manöverkritik schloss sich an.

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