Am Sonntagnachmittag wurde die kleine Pieperschleifen zu einer unklaren Rauchentwicklung ausgelöst. In der Südstraße hatten Anwohner Rauch und Funken auf dem Nachbargrundstück wahrgenommen. Vor Ort angekommen stellte sich heraus, dass lediglich ein Grill in Betrieb genommen wurde. Die Polizei hat den Sachverhalt aufgenommen.
Die Serie der Brände auf/an Flächen und Erntemaschinen reist auch in der Stadt Twistringen nicht ab.
Erneut wurden die Ortsfeuerwehr Heiligenloh mit Löschgruppe Ridderade und die Ortsfeuerwehr Natenstedt mit Sirenen zu einem Flächenbrand, diesmal in Ridderade, alarmiert.
Stadtbrandmeister Heinrich Meyer-Hanschen konnte bei Eintreffen feststellen, dass auf einer landwirtschaftlichen Fläche an der Verbindungsstraße zwischen Ridderade und Borwede, kein Flächenbrand vorlag, sondern eine Presse qualmte. Der Landwirt hatte die Löscharbeiten bereits mit eigenen Mitteln durchführen können, da die Presse mit einem Wassertank ausgestattet war. Das ebenfalls alarmierte TLF aus Drentwede musste somit nicht mehr ausrücken.
Nach Eintreffen die Ortsfeuerwehr Heiligenloh hat Meyer-Hanschen die Einsatzstelle an den Ortsbrandmeister Carsten Schütte übergeben. Dieser ließ nach Überprüfung der Presse den letzten Ballen auswerfen, um sicherzustellen, dass sich in diesem keine Glutnester befinden. Der Einsatz konnte nach 45 Minuten beendet werden.
Unterstützng der Feuerwehr Sulingen bei einem Großbrand leisteten Kameraden aus Twistringen. Mehr dazu unter dem Link:
Einige Kräfte waren noch im Feuerwehrhaus, als die Pieper um 11:59 Uhr zum 3. mal an diesem Morgen auslösten. Dieses mal zusammen mit der Ortsfeuerwehr Heiligenloh und Löschgruppe Ridderade (ohne Marhorst). In einem Waldstück zwischen Heiligenloh und der B51 gab es einen Verkehrsunfall.
Eine genauere Nachfrage ergab, dass es sich um das „Harmsche Holz“ handeln musste. Klaus Krebs übernahm die Einsatzleitung als stellv. Stadtbrandmeister, da hier mehrer Feuerwehren eingesetzt wurden.
Die Besatzung des LF10 aus Heiligenloh war neben der Polizei sehr schnell am Einsatzort. Ein Daimler war aus unbekannter Ursache auf gerader Strecke nach links von der Fahrbahn abgekommen. Das Fahrzeug prallte gegen einen Baum und blieb auf der Beifahrerseite liegen. Der 70-jährige Fahrer hing in seinem Sitz in den Gurten quasi in der Luft. Damit Notarzt und Rettungsdienst besser arbeiten konnten, wurden Dach und Fahrertür entfernt. Nach der Erstversorgung konnte der Mann dann innerhalb von 20 Minuten gerettet werden. Durch das sog. „crash recovery-System“ wurde in Zusammenarbeit mit der FEL Diepholz ermittelt, dass der PKW u.a. mit Flüssiggas angetrieben wurde. Bevor mit der technischen Rettung begonnen werden konnte, musste der Tank „abgeschiebert“ und deaktiviert werden. Von diesem ging dann keine Gefahr mehr aus. Gegen 13:15 Uhr war der Einsatz beendet. Die Kreisstraße zwischen Heiligenloh und Drentwede blieb voll gesperrt.
Kurz nach dem Einrücken löste die BMA des gleichen betriebes wie beim Einsatz um 11:211 Uhr aus. Bei diesem Einsatz sind nur Krebs und sein Stellvertreter Jörg Schuster ausgerückt, da per Telefon bereits der erneute Fehlalarm gemeldet wurde.
Die Mannschaft verblieb vorsichtshalber im Feuerwehrhaus. Die endgültige Entwarnung lies nicht lange auf sich warten.
Die automatische Brandmeldeanlage eines Betriebes an der Justus-von-Liebig-Straße hatte ausgelöst. Die Erkundung ergab, dass dies aus unbekannter Ursache geschah. Rund 30 Kräfte um Ortsbrandmeister Klaus Krebs konnten nach wenigen Minuten wieder abrücken.
Zu einer nachbarschaftlichen technischen Hilfeleistung wurde das TLF2000 der Ortsfeuerwehr Heiligenloh alarmiert.
Das Fahrzeug der Ortsfeuerwehr Barnstorf war bereits in einem anderen Einsatz gebunden, so dass die Heiligenloher mit den Kräften aus Drentwede und Barnstorf zusammen gearbeitet haben.
Die Tanklöschfahrzeuge der Ortsfeuerwehren Heiligenloh und Twistringen wurden am Sonntagabend zu einem Einsatz in Drentwede alarmiert.
Zunächst wurde auch das Heiligenloher LF & das Twistringer HLF nachgefordert, welche dann aber nicht mehr ausrücken brauchten bzw ihre Anfahrt abbrachen.
Vorsorglich hatte der Betreiber eines Imbiss an der Bahnhofstraße die Feuerwehr gerufen. Zur Mittagszeit war das Fett in eine der Friteusen so heiß geworden, dass eine enorme Rauchentwicklung entstand. Er reagierte aber richtig und schaltete das Gerät aus und legte ein nasses Tuch darüber.
Der Kühleffekt zeigte schnell Wirkung, so dass die Feuerwehr nur noch eine Endkontrolle machen musste. Unter Leitung vom stellv. Ortsbrandmeister Jörg Schuster war der Einsatz für die 12 Kräfte mit 3 Fahrzeugen nach wenigen Minuten beendet.
Zu einem weiteren Flächenbrand wurden am Dienstagvormittag die Ortsfeuerwehren Natenstedt, Heiligenloh mit Löschgruppe Ridderade und die Löschgruppe Marhorst alarmiert. Rund 25 Kräfte brauchten ca. 20 Minuten um einem Brand im Wegeseitenraum eines Stoppelfeldes abzulöschen. Während des Pressvorganges hatte sich ein Quaderballen in der Maschine entzündet. Der Ballen konnte rechtzeitig ausgeworfen werden. die Maschine nahm keinen Schaden.
Der Schnelligkeit der Feuerwehr und den ausbleibenden Windboen ist es zu verdanken, dass im Raum Natenstedt (in der Nähe der Grenze zum Landkreis Oldenburg) kein großer Waldbrand ausgebrochen ist. Die Flammen konnten auf den Wegeseitenraum begrenzt werden. Auch das Stoppelfeld mit den Strohreihen blieb unversehrt.
Stellv. Stadtbrandmeister Klaus Krebs war vor Ort, „wir haben richtig viel Glück gehabt. Es ist alles knochentrocken“. In dem Waldstück sind noch erhebliche Sturmschäden nicht beseitigt worden. „Wäre es zu einem Waldbrand gekommen, dann hätten wir hier Kräfte aus dem ganzen Landkreis benötigt“, so Krebs weiter.
Um 15:57 Uhr wurden wieder die Ortsfeuerwehren Heiligenloh und Natenstedt per Sirenen zu einem Flächenbrand alarmiert. Dieses mal in Ridderade, in der Nähe der B51. Hier waren die Erntearbeiten gerade beendet, als das Feuer auf dem abgeerntetem Feld ausbrach.
Wurden zunächst rund 20m² Fläche gemeldet, konnte Stadtbrandmeister Heinrich Meyer-Hanschen schon auf der Fahrt um Einsatzort anhand der Rauchsäule erkennen, dass sich das Feuer bereits ausgebreitet hatte. Sofort ließ er die Tanklöschfahrzeuge Twistringen und Drentwede nachalarmieren. Hier verbrannte ca. 1ha.
Hier sorgten die Winde für eine ganz besondere Gefahr. Diese drehten sich innerhalb kürzester Zeit und plötzlich schlugen Rauch und Flammen den Einsatzkräften entgegen. Auch ein Wohnhaus war nun in Gefahr. Aber durch das besonnene Eingreifen konnte Schlimmeres verhindert werden. Ein Landwirt aus Drentwede half mit seinem Grubber. Nach ca 1 Std war dieser Einsatz für rund 30 Kräfte beendet. Verletzt wurde niemand.
Am Freitag den 29. Juni wurden um 15:19 Uhr die Ortsfeuerwehren Heiligenloh, Natenstedt und die Löschgruppe Marhorst per Sirenen alarmiert. In der Nähe einer Gemeindeverbindungsstraße zwischen Natenstedt-Lerchenhausen und Heiligenloh war bei Erntearbeiten ein noch nicht abgemähtes Getreidefeld in Brand geraten.
Die leichten Windböen in Verbindung mit der Trockenheit der letzten Tage reichten aus, um die Flammen schnell ausbreiten zu lassen. So „liefen“ diese unter einer Hecke hindurch und setzten ein 2. Feld in Brand. Einsatzleiter Zugführer Jürgen Schiller ließ umgehend weitere Tanklöschfahrzeuge nachalarmieren, so dass die Ortsfeuerwehren Twistringen, Drentwede und Barnstorf hinzu kamen.
Rund 30 Kräfte mit 7 Fahrzeugen brauchten gute 45 Minuten um die Flammen zu löschen. Neben Wasser aus 4 C-Rohren wurden auch Feuerpatschen genutzt. Das TLF2000 der Heiligenloher hat einen Sprühbalken unter der vorderen Stoßstange, mit dem Wasser während der Fahrt abgegeben werden kann. Mit einem Mähdrescher konnte eine Schneise gezogen werden, welche mit einem Grubber nachbearbeitet wurde. Verbrannt ist eine Fläche von ca. 1,5ha
Zu eine Verkehrsunfall auf der Harpstedter Straße wurde die Ortsfeuerwehr Twistringen mit Löschgruppe Marhorst am Sonntagmorgen alarmiert. Der Fahrer eines SUV war aus unbekannter Ursache auf seiner Fahrt Richtung Twistringen ungebremst nach links von der Fahrbahn abgekommen und ist dann an einer Gartenmauer zum stehen gekommen.
Es wurde vermutet, dass er in seinem Fahrzeug eingeklemmt wurde. Bei eintreffen der ersten Kräfte wurde er aber schon vom Rettungsdienst befreit und mit schweren Verletzungen einem Krankenhaus zugeführt. Im Kofferraum befand sich ein Hund im Transportkäfig. Der Kofferraum musste mit hydraulischem Rettungsgerät geöffnet werden. Ein bekannter des Fahrers nahm sich diesem an. Betriebsstoffe wurden mit Bindemittel aufgenommen.
Für die Rettungs- und bis zum Schluss der Bergungsarbeiten war die Landesstraße 341 für gut 90 Minuten voll gesperrt. Eine Anwohnerin versorgte die Einsatzkräfte mit frischem Kaffee, welcher dankend angenommen wurde.
Ein Anwohner der Feldstraße hörte in der Nacht zum Donnerstag einen Alarm vom Schulzentrum und wählte richtigerweise den Notruf. Per Sirenen wurde der Löschzug Ost, bestehend aus der Ortsfeuerwehr Twistringen mit Löschgruppe Marhorst, alarmiert. Stellv. Ortsbrandmeister Klaus Krebs fuhr das Schulzentrum direkt an. Am Eingang wartete der Anwohner auf ihn, eine Tür stand offen.Im Inneren des Gebäudes trafen sie dann auf ein Chaos. Unbekannte hatten randaliert und Sachbeschädigungen hinterlassen.
Der Alarm wurde durch betätigen eines Handdruckmelders ausgelöst. Somit wird dieser Einsatz in die Kategorie „Böswillige Alarmierung“ eingestuft. Ein Zusammenhang mit dem sog. „Chaostag“ wg der Schulentlassung wird vermutet. Die Polizei muss hierzu aber noch Ermittlungen durchführen. Trotzdem wurde eine Erkundung im Objekt vorgenommen, um einen tatsächlichen Notfall ausschließen zu können. Da die Anlage am Schulzentrum eine Hausinterne Anlage ist, hat die Feuerwehr keine Schlüssel für dieses Objekt. Die Polizei musste eine verantwortliche Person ausfindig machen und herbestellen. Der Alarm konnte erst mit dieser Person abgestellt werden. Gegen 2 Uhr war der Einsatz dann beendet.
„Wir haben ja viel Sinn für Humor, aber dem sind auch Grenzen gesetzt“, urteilt Jens Meyer, Pressesprecher, abschließend. „Es war unnötig, den Alarmknopf zu drücken. Ein kompletter Löschzug mit 30 Mann rückte an, welche am nächsten Morgen ihrer regulären Arbeit nachgehen müssen.“
Zu einem Erkundungseinsatz wurde die Ortsfeuerwehr Twistringen am Mittwochmittag alarmiert. Bei einem Betrieb an der Straße „Am Bahnhof“ war am Vormittag ein bekannter Stoff ausgelaufen. Da es mehrere Verletzte gab, wurde die Feuerwehr zur Erkundung der Lage und evtl. dann zu treffende Maßnahmen alarmiert.
2 Fahrzeuge und 10 Kräfte rückten unter der Leitung von Stadtbrandmeister Heinrich Meyer-Hanschen aus. Die Verletzten wurden bereits vom Rettungsdienst und den Notärzten versorgt. Über den Grad der Verletzungen liegen uns keine Informationen vor.
Die Feuerwehr musste nicht mehr tätig werden. Das keine Gefahr mehr vorlag, brachte die Messung mit einem Warngerät im Gebäude hervor. Nach gut 30 Minuten war der Einsatz für die Feuerwehr beendet.
Eigentlich hatte die automatische Brandmeldeanlage eines Betriebes im Twistringer Gewerbegebiet ihren Dienst richtig getan. In einem Raum hatte sich die Temperatur deutlich erhöht. Somit erledigte der dort installierte Wärmemelder seinen Auftrag und schlug Alarm.
Gemäß des vorgegebenen Alarmplanes wurde Sirenenalarm für die Ortsfeuerwehren Twistringen mit Löschgruppe Marhorst, Borwede, Heiligenloh mit Löschgruppe Ridderade und zusätzlich die große Pieperschleife der Ortsfeuerwehr Bassum ausgelöst.
Unter Leitung von Ortsbrandmeister Matthias Harms waren rund 90 Kräfte mit 14 Fahrzeugen im Einsatz. Schnell war klar, dass es sich um einen Fehlalarm handelte. Somit konnten einige Fahrzeuge ihre Anfahrt zur Straße „Am Bahnhof“ abbrechen. Der Temperaturanstieg war auf die Wetterlage zurück zuführen. Eine Kühlung des Raumes war nicht möglich, so dass der Melder immer wieder anschlug. Letzendlich hat der Besitzer diesen Melder aus dem Computer genommen. Nach gut 30 Minuten war der Einsatz beendet. Die Besatzung eines RTW‘s brauchte nicht tätig werden.
Mitarbeiter eines Betriebes an der Justus-von-Liebig-Str. bemerkten, dass aus einem Raum unter einem Schleppdach Diesel austrat. In diesem Raum befand sich ein Tank mit Diesel, welcher ca. 2.000 Liter Fassungsvermögen hatte. Da der Raum verschlossen war, konnte nicht gesagt werden, wie viel Diesel sich hinter der Tür befand. Die zuerst eintreffende Ortsfeuerwehr Twistringen errichtete als Erstmaßnahme einen Damm aus Bindemittel und dichtete die Gullis für Regenwasser ab. So konnte sich der Diesel nicht weiter ausbreiten. In den Regenwasserkanal ist kein Diesel gelangt.
Von einem Betrieb wurden IBC-Behälter organisiert. Die Kräfte der Gefahrgutstaffel Nord aus Syke füllten dann zunächst die sichtbare Flüssigkeit mit einer Spezialpumpe in diese Behälter. Dann konnte die Tür geöffnet werden. In diesem war eine Art Aufwangwanne eingebaut. Die Menge Diesel war aber so hoch, dass die Wanne nicht alles aufnehmen konnte.
Der Einsatz unter Leitung von Klaus Krebs, stellv. Stadtbrandmeister, dauerte ca. 2,5 Std.. Alarmiert wurden die OrtsFW Twistringen über kleine Pieperschleife, die ELO-Gruppe der Stadtfeuerwehr und die Gefahrgutstaffel. Telefonisch wurde sich mit einem Entsorgungsunternehmen beraten. Die Besatzung eines Rettungswagens aus Drentwede brauchte nicht eingreifen.
Zu einem Böschungsbrand an der L342 in Höhe Rüssen wurden die Ortsfeuerwehren Rüssen, Natenstedt, Heiligenloh, Löschgruppen Marhorst und Ridderade um 13:29 Uhr durch die FEL Diepholz alarmiert. Eine Nachalarmierung erfolgte für die Feuerwehr Goldenstedt.
Unter der Einsatzleitung von Stadtbrandmeister Heinrich Meyer-Hanschen war ein Böschungsbrand über eine Strecke von ca 1,5km zu löschen. Es wurde ein Pendelverkehr eingerichtet und vorsorglich eine B-Leitung verlegt.
Um 14.12 Uhr konnte „Feuer aus“ gemeldet werden.
An der Bremer Straße brannte bei einer Jugendhilfeeinrichtung ein Hecke. Die Flammen drohten auf ein Gebäude überzugreifen. Bei Eintreffen der Kräfte hatten Anwohner die Flammen löschen können, so dass das Team um Einsatzleiter Jörg Schuster nur noch eine Endkontrolle durchführen musste. Ca. ein halber Meter Hecke wurde zerstört. 30 Kräfte waren hier im Einsatz.
Der schnellen Reaktion der Anwohner zu verdanken, dass Schlimmeres verhindert werden konnte. Ein Schaden am Gebäude durch Ausbreitung der Flammen wäre möglich gewesen.
Um kurz nach 17 Uhr wurde die ELO-Gruppe der Stadtfeuerwehr alarmiert. Sie sollte beim Brand in einer Klinik in Bassum die Organisation des Rettungsdienstes unterstützen. Mit 5 Kräften rückte der Einsatzleitwagen unter Leitung von Jens Meyer aus.
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