Bei der großen Übung im Waldgebiet Dehmse wurde auch ein Verkehrsunfall beübt. Ein Baum war auf einen PKW gefallen und hatte 1 Person, in Form einer Übungspuppe, eingeklemmt. Genau an dieser Stelle kamen am Sonntagnachmittag 2 Spaziergänger vorbei. Der PKW war deutlich mit Schildern gekennzeichnet, dass es sich dabei um eine Feuerwehrübung handelte. Die Puppe lag unmittelbar vor dem PKW, also außerhalb. Trotzdem schätzten die Spaziergänger die Situation falsch ein und riefen den Notruf. Da man davon ausgehen musste, dass sich tatsächlich ein Unfall ereignet haben könnte, rief das den gesamten Löschzug Ost, RTW und Polizei auf den Plan. Leider waren die Spaziergänger nicht vor Ort geblieben und könnten somit nicht zu einer Aufklärung beitragen. Hatten sie wirklich nur die Übungslage vom Vortag vorgefunden, oder einen anderen Unfall? Außerdem hätte man Erste-Hilfe leisten können. Die Spaziergänger konnten dann später angetroffen werden. Selbst wenn man eine Situation falsch einschätzt ist es ratsam vor Ort zu bleiben. Die ersten Einsatzkräfte können dann in einer Meldung die weiteren Kräfte zurück beordern. Der PKW sollte am Montag abgeholt werden.
Aus unbekannter Ursache blieb am Samstagabend ein Fahrstuhl im Twistringen Bahnhof stecken. Darin war ein Jugendlicher. Im Notruf wurde zudem ein medizinischer Notfall geäußert. Nach der Befreiung könnte er dem Rettungsdienst übergeben werden.
Am Sonntagvormittag war bei den Windböen ein großer Ast aus der Krone eines Baumes gebrochen und hatte sich im Geäst verfangen. Dieser drohte aus ca. 6m Höhe auf die Fahrbahn zu stürzen. Zur Unterstützung wurde die Drehleiter aus Twistringen nachalarmiert. Mit Sägen wurde der Ast dann aus dem Baum entfernt.
Ein Autofahrer hatte am Samstagabend bei einem Bauernhof im Ortsteil Heiligenloh Rauch aufsteigen sehen und den Notruf gewählt. Die FEL Diepholz erhöhte innerhalb von wenigen Sekunden die Alarmstufe von F2 auf F3. Dies hatte zur Folge, dass alle Feuerwehren der Stadt Twistringen, die Drehleiter aus Wildeshausen und das TSF aus Aldorf (Barnstorf), sowie ein RTW und die Polizei ausrückten.Die ersten Kräfte konnten vor Ort keine Feststellung machen. Der Anrufer konnte nicht mehr kontaktiert werden, da er von einem ausländischen Handy aus angerufen hatte. Somit wurde sehr schnell ein Fehlalarm festgestellt und die meisten Fahrzeuge konnten ihre Einsatzfahrt abbrechen.
Zur 5. Notfalltüröffnung in diesem Monat wurde die Ortsfeuerwehr Twistringen am späten Montagnachmittag alarmiert. Die Adresse war aus einem vorherigen Einsatz schon bekannt. Vor Ort stellte sich heraus, dass ein Hausnotrufknopf unbewusst betätigt worden war. Die Zentrale konnte keinen Kontakt herstellen und hat daher einen Notfall vermutet. Dieser lag aber nicht vor. Die Tür war offen.
Der Pflegedienst wollte am Sonntagmorgen routinemäßig eine Patientin in der Westerstraße aufsuchen und stand ungewohnt vor verschlossenen Türen. Es wurde ein Notfall vermutet und somit Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei alarmiert. Die Feuerwehr stand vor einer ungewöhnlich aufwendigen Zugangssituation: Die verschlossene Haupteingangstür ließ sich trotz Entfernung des Türschlosses nicht öffnen. Daher mussten die Einsatzkräfte auf einen Nebeneingang ausweichen. Dahinter befand sich eine weitere verschlossene Tür und stellte sich als Hindernis dar, sodass auch diese gewaltsam geöffnet werden musste. Durch das schnelle und entschlossene Vorgehen der Feuerwehr konnte schließlich Zugang zum Gebäude geschaffen werden. Tatsächlich lag ein medizinischer Notfall vor. Von den Einsatzkräften wurde noch versucht einen 2. Schlüssel zu organisieren, dieser war aber nicht zu bekommen.
Zugang über Fenster möglich gewesen.
Gleiches Objekt, gleicher Melder wie am Vortag. Einsatzabbruch
Vermutlich aufgrund eines technischen Defektes löste am Sonntagnachmittag die automatische Brandmeldeanlage des Seniorenwohnparks am Schwarzen Weg aus. Der Fehlalarm konnte schnell festgestellt werden. Aufgrund der Besonderheit des Objektes werden sofort alle Feuerwehren aus dem Stadtgebiet alarmiert.
Zu einem Flächenbrand in Abbenhausen an der Straße Zum Brande wurde die Ortsfeuerwehr Twistringen am Freitagnachmittag alarmiert. Bereits während der Anfahrt ließ Ortsbrandmeister Klaus Krebs als Einsatzleiter die Alarmstufe über die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle Diepholz erhöhen. So wurde die Ortsfeuerwehr Heiligenloh und die Ortsfeuerwehr Beckeln nachalarmiert.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte waren bereits Landwirte mit zwei Grubbern vor Ort. Die Fläche von ca. 50x50 m sowie Spotfeuer wurden abgelöscht. Auch Dank der eingesetzten Grubber konnte eine Ausbreitung des Brandes und ein Übergreifen auf den angrenzenden Wald verhindert werden.
Das Feld und der angrenzende Wald wurden von den Einsatzkräften abschließend mit Wärmebildkameras kontrolliert. Der Einsatz für die 87 Einsatzkräfte war nach ca. 30 Min beendet.
Am Freitagmittag wurden Feuerwehr und Polizei zu einer Notfalltüröffnung in die Wildeshäuser Straße alarmiert. Vor Ort stellte sich dann heraus, dass kein Notfall vorlag. Es war eine Situation, mit der die Bewohnerin einer Wohnung im Obergeschoss eines Hauses, und auch Nachbarn, nicht zurecht kamen. Aus unerklärlichen Gründen war die Klinke der Zimmertür herausgefallen. Der Teil mit dem Vierkant leider auf die andere Seite des Zimmers. Einen 2. Schlüssel für die Wohnung konnte sie somit nicht zur Verfügung stellen. Die Wohnung war verschlossen und sie im Zimmer eingesperrt. In einem anderen Zimmer sollte sich ein Kind befinden. Kurzerhand verschafften sich Polizei und Feuerwehr über eine Leiter Zugang zur oberen Wohnung. Mit dem Türöffnungsset konnte die Zimmertür schadlos geöffnet werden.
In der Dillenstraße benötigte eine Person in der Nacht zum Donnerstag medizinische Hilfe. Sie selbst konnte die Haustür nicht öffnen, so dass der Rettungsdienst die Feuerwehr zur Unterstützung anforderte. Bei Eintreffen der Feuerwehr konnte ein Ersatzschlüssel organisiert werden, so dass die Tür ohne Beschädigungen geöffnet wurde. Anschließend unterstützten wir bei der Rettung.
Bei Arbeiten in einem Betrieb an der Raiffeisenstraße kam es zu einer Staubentwicklung. Diese führte zur Auslösung der automatischen Brandmeldeanlage mit der Folge der Alarmierung des Löschzug Ost, Rettungsdienst und Polizei. Der Fehlalarm konnte sehr schnell festgestellt werden.
Am Dienstag Mittag wurde die Ortsfeuerwehr Twistringen um 12:59 zu einem brennenden Gabelstabler alarmiert.
Die 10 Einsatzkräfte unter der Einsatzleitung von Jan Ehnert rückten mit dem HLF und MZF aus. Vor Ort wurde ein Radlader vorgefunden, der lediglich Motoröl verbrannt hat.
Somit war kein weiteres handeln der Feuerwehr nötig und der Einsatz konnte nach gut 20 Minuten beendet werden.
Der 2. Einsatz am heutigen Tag für die Ortsfeuerwehr Twistringen führte in den Ortsteil Scharrendorf. Hier wurde in einem Wohnhaus ein piepender Rauchmelder bemerkt. Es war aber niemand zu Hause. Die Einsatzkräfte konnten sich ohne Schaden anzurichten Zugang verschaffen. Im Erdgeschoss wurde das Corpus Delicti gefunden, aber weder Rauch noch Feuer. Somit konnte dieser Einsatz als Fehlalarm verbucht werden.
Aufmerksame Bürger waren auf der Colnrader Straße in Altenmarhorst unterwegs, als sie Rauch bemerkten. Sie konnten allerdings keine genaue Ortsangabe machen. Die FEL Diepholz alarmierte daraufhin die Löschgruppe Marhorst, das HLF20 Twistringen und die Polizei. Nach kurzer Suche konnte die Leitstelle nach Recherchen doch den genauen Einsatzort mitteilen.An der Straße Am Goldberg/Marhorster Damm war aus unbekannter Ursache ein Stück Seitenstreifen in Brand geraten. Mit Schaufeln konnte dies bekämpft werden. Anschließend wurde mit Wasser nachgelöscht.
Am Mittwoch, den 05.08.2026, wurde die Ortsfeuerwehr Twistringen um 06:56 Uhr über die Wochenschleife 1 zu einem Verkehrsunfall im benachbarten Stocksdorf alarmiert und unterstütze dort die Einsatzkräfte aus Schmalförden mit Einsatzleiter Torsten Borgstedt.
An der Einsatzstelle war ein PKW von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Eine Person war im Fahrzeug eingeklemmt.
Die Ortsfeuerwehr Twistringen rückte mit dem HLF 20 und sieben Einsatzkräften unter der Leitung von Gruppenführer Jan Ehnert aus. Das HLF stellte einen zweiten, redundanten Rettungssatz zur Verfügung und unterstützte zu Beginn des Einsatzes mit einem Trupp die Einsatzkräfte des TLF der Feuerwehr Schmalförden bei der technischen Rettung der eingeklemmten Person.
Die EInsatzkräfte aus Twistringen konnten ihren Einsatz schließlich gegen 08 Uhr beenden.
Noch während einige Fahrzeuge der Stadtfeuerwehr Twistringen bei einem anderen Einsatz tätig waren, folgte bereits der nächste Einsatz. Dieses Mal ging es für die Einsatzkräfte nach Borwede. Dort hatten sich mehrere Strohballen, die bereits seit einigen Tagen in einem Straßengraben lagen, aus ungeklärter Ursache entzündet.
Da der ELW 1 des Löschzuges West noch beim vorherigen Einsatz gebunden war, wurden der ELW 1 des Löschzuges Ost sowie die Ortsfeuerwehr Borwede direkt mit alarmiert. Vom vorherigen Einsatz rückten anschließend noch das HLF 20 und das TLF 16/25 der Ortsfeuerwehr Twistringen nach. Ebenfalls hinzu kamen das LF 10, das TLF 2000 und der MTW aus Heiligenloh sowie das LF der Ortsfeuerwehr Bassum.
Nach gut 30 Minuten war der Einsatz beendet.
Auch bei diesem Einsatz half ein Landwirt, den Brand einzudämmen.
Löschhilfe bei großem Flächenbrand in Göddern
Bei einem größeren Flächenbrand in der Ortschaft Göddern unterstützte die Stadtfeuerwehr Twistringen mit sämtlichen wasserführenden Fahrzeugen die umfangreichen Löscharbeiten. Im Einsatz waren das Tanklöschfahrzeug (TLF) und das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF) aus Twistringen sowie das Tanklöschfahrzeug (TLF) und das Löschgruppenfahrzeug (LF) der Ortsfeuerwehr Heiligenloh. Zur Führung und Koordination der eingesetzten Kräfte unterstützte zudem der ELW 1 des Löschzuges West aus Heiligenloh die Einsatzleitung vor Ort.
Gemeinsam mit den Feuerwehren aus Drentwede, Bassum und weiteren Wehren der Region arbeiteten die Einsatzkräfte daran, den Brand einzudämmen. Durch den koordinierten Einsatz in mehreren Einsatzabschnitten konnte die Ausbreitung des Feuers verlangsamt und die Brandbekämpfung gezielt vorangetrieben werden. Die trockene Witterung sowie der teilweise starke Wind erschwerten die Löscharbeiten zusätzlich.
Die Twistringer Einsatzkräfte wurden an einer Flanke des Flächenbrandes eingesetzt. Mit mehreren D-Strahlrohren und Wasserrucksäcken bekämpften sie die Flammen direkt an der Ausbreitungsfront. Dabei galt es insbesondere, die weitere Ausbreitung entlang der Brandkante zu verhindern, Glutnester abzulöschen und die betroffene Fläche zu sichern. Das Feuer hatte sich bereits auf ein noch nicht abgeerntetes Weizenfeld ausgebreitet. Gemeinsam mit den Kräften aus Drentwede und Bassum sowie den unterstützenden Landwirten konnte jedoch ein Übergreifen auf angrenzende Flächen und zwei gefährdete landwirtschaftliche Anwesen verhindert werden.
Einen entscheidenden Beitrag leisteten mehrere Landwirte, die mit Grubbern Brandschneisen zogen und so die weitere Ausbreitung des Feuers wirkungsvoll eindämmten.
Durch das schnelle und koordinierte Eingreifen aller beteiligten Feuerwehren sowie die hervorragende Unterstützung der Landwirte konnte der Flächenbrand schließlich unter Kontrolle gebracht werden. Der Einsatz zeigte erneut die Bedeutung der überörtlichen Zusammenarbeit und der engen Partnerschaft zwischen Feuerwehr und Landwirtschaft bei der Bekämpfung von Vegetations- und Flächenbränden.
Zu einem Flächenbrand in Altenmarhorst wurden am Donnerstagnachmittag das Tanklöschfahrzeug aus Twistringen und der Gerätewagen aus Marhorst alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass ein kleines Stück Böschung in Brand geraten war. Ursächlich könnten Arbeiten an der Pumpe einer Feldbewässerung sein. Die Marhorster könnten das Feuer mit Bordmitteln bekämpfen. Anschließend wurde noch nachgelöscht.
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