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Böswillige Alarmierung |
Ein Anwohner der Feldstraße hörte in der Nacht zum Donnerstag einen Alarm vom Schulzentrum und wählte richtigerweise den Notruf. Per Sirenen wurde der Löschzug Ost, bestehend aus der Ortsfeuerwehr Twistringen mit Löschgruppe Marhorst, alarmiert. Stellv. Ortsbrandmeister Klaus Krebs fuhr das Schulzentrum direkt an. Am Eingang wartete der Anwohner auf ihn, eine Tür stand offen.Im Inneren des Gebäudes trafen sie dann auf ein Chaos. Unbekannte hatten randaliert und Sachbeschädigungen hinterlassen.
Der Alarm wurde durch betätigen eines Handdruckmelders ausgelöst. Somit wird dieser Einsatz in die Kategorie „Böswillige Alarmierung“ eingestuft. Ein Zusammenhang mit dem sog. „Chaostag“ wg der Schulentlassung wird vermutet. Die Polizei muss hierzu aber noch Ermittlungen durchführen. Trotzdem wurde eine Erkundung im Objekt vorgenommen, um einen tatsächlichen Notfall ausschließen zu können. Da die Anlage am Schulzentrum eine Hausinterne Anlage ist, hat die Feuerwehr keine Schlüssel für dieses Objekt. Die Polizei musste eine verantwortliche Person ausfindig machen und herbestellen. Der Alarm konnte erst mit dieser Person abgestellt werden. Gegen 2 Uhr war der Einsatz dann beendet.
„Wir haben ja viel Sinn für Humor, aber dem sind auch Grenzen gesetzt“, urteilt Jens Meyer, Pressesprecher, abschließend. „Es war unnötig, den Alarmknopf zu drücken. Ein kompletter Löschzug mit 30 Mann rückte an, welche am nächsten Morgen ihrer regulären Arbeit nachgehen müssen.“