
|
Feuer im Industriegebiet |
Am Montagvormittag heulten in Twistringen und Marhorst die Sirenen. Die automatische Brandmeldeanlage eines Betriebes an der Justus-von-Liebig-Straße hatte Alarm geschlagen.
Während des Produktionsvorganges waren in einer Maschine Kokosfasern in Brand geraten. Angestellte unternahmen sofort erfolgreich erste Löschmaßnahmen, konnten aber nicht verhindern, dass sich Glut über die Absauganlage ausbreitete. Bei Eintreffen der ersten Kräfte drang Rauch aus der Halle, so dass man sofort wusste, dass es dieses mal kein Fehlalarm war.
23 Kräfte waren unter der Leitung von Jörg Schuster gute 2 Stunden beschäftigt. Sie mussten unter schwerem Atemschutz die Rohre unter der Decke der Halle auseinander bauen und die brennenden Kokosfasern entnehmen. Außerdem musste ein Teil der Maschine demontiert werden. Um an die Rohre besser heran kommen zu können, wurde die Drehleiter eingesetzt. So konnten die Kräfte gefahrlos arbeiten.
2 C-Hohlstrahlrohe wurden eingesetzt. Das mitgeführte Wasser aus den Fahrzeugtanks reichte aus. Außerdem wurde mit einem Hochleistungslüfter die Halle rauchfrei geschaffen. Vor Ort war auch ein RTW aus Drentwede. Hier wurden einige Angestellte mit Verdacht auf eine Rauchgasintoxikation untersucht. Diese mussten aber keinem Krankenhaus zugeführt werden.