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Anstellleiter (auch: Stehleiter, Anlegeleiter)

Eine tragbare, mit zwei Leiterholmen ausgerüstete, ein- oder mehrteilige Leiter, die bezeichnet wird als → Steckleiter , Schiebleiter oder → Klappleiter ; Einsatz: zur Überwindung geringer Höhen, z.B. Einstieg in das 3. OG eines dreistöckigen Wohnhauses


Anwendung (im Unterricht)

Bedeutet, dass gesicherte Erkenntnisse auf einer höheren Stufe eingesetzt werden, d.h., Bekanntes wird in neuen Situationen angewandt. Es entstehen analoge (entsprechende, ähnliche) Verbindungen. Anwendungen können vom Ausbilder konstruiert, aber auch vom Lehrgangsteilnehmer abgefordert werden.


Äquivalentdosis

Kurz: → " Dosis "; Begriff aus dem Strahlenschutz; Produkt aus → Energiedosis H und dem → Bewertungsfaktor Q : D = H × Q; Einheit: → Sievert (Sv); frühere Einheit: → Rem


Arbeitsblätter

schriftliches Lehrmaterial, das den Unterricht begleitet; Aufgaben: → Motivation des Lernenden, Erarbeitung der Lerninhalte bzw. angestrebten Verhaltensweisen anhand verschiedener Methoden, Wiederholung (Lernzielkontrolle) und Übung (Festigung des Gelernten anhand praxisrelevanter Beispiele). Methodische Möglichkeiten (Auswahl):

  • Informationen durch Text und Abbildungen
  • Beantwortung von Fragestellungen a) als Lückentext, b) in freier Formulierung
  • Fragen zu Abbildungen
  • Ergänzung von Abbildungen
  • Beantwortung von Fragen zur Lernerfolgskontrolle (→ Lernzielkontrolle )


Arbeitshandschuhe

→ Feuerwehrschutzhandschuhe


Armaturen (wasserführende)

Bei der Feuerwehr: Sammelbegriff für alle Ausrüstungsstücke einer Anlage, die von Wasser durchflossen werden; man unterscheidet:

  • zur Wasserentnahme: Armaturen zwischen der Wasserentnahmestelle und der Pumpe; Beispiele: Löschwasser-Sauganschluss, → Saugkorb , → Standrohr , → Wasserstrahlpumpe , → Hydrant
  • zur Wasserfortleitung: Armaturen, die in die Schlauchleitung eingebracht werden; Beispiele: → Kupplung (→ Druckkupplung , Saugkupplung, → Festkupplung , →? Blindkupplung ), → Verteiler , → Sammelstück , → Übergangsstück , → Stützkrümmer , → Schaummittel-Zumischer
  • zur Löschwasser- bzw. Löschmittelabgabe: Armaturen zur Brandbekämpfung; Beispiele: Strahlrohre (→ Mehrzweck-Strahlrohre ), → Schaumstrahlrohre , → Löschlanzen , → Düsen
  • Zubehör zu den wasserführenden Armaturen: Kupplungsschlüssel, Schlüssel für Überflurhydranten


Arzt

Ärztlicher Leiter Rettungsdienst , → Leitender Notarzt , → Notarzt


Ärztlicher Leiter Rettungsdienst

Ein im Rettungsdienst tätiger Arzt, der die Aufsicht und Weisungsbefugnis in medizinischen Angelegenheiten hat (DIN 13050).


Atemgifte (AG)

Über die Atemwege aufgenommene toxische (giftige) bzw. erstickend wirkende Substanzen mit lokal schädigender Wirkung auf Atemwege, Lungengewebe und innere Organe; man unterscheidet:

  • mit erstickender Wirkung: Beispiele Kohlen(stoff)dioxid (CO2), Stickstoff (N2), Methan (CH4)
  • mit Reiz- und Ätzwirkung: Beispiele: Ammoniak (NH3), Phosgen (COCl2)
  • mit Wirkung auf Blut, Nerven und Gewebe: Beispiele: Kohlenmonoxid (CO), Blausäure (HCN)


Atemschutz

Sammelbegriff für alle Maßnahmen und Mittel, um das Eindringen von gesundheitsschädigenden Stoffen, insbesondere in die Lunge, zu verhindern. Dies geschieht durch die Nutzung von Atemschutzgeräten.


Atemschutzgeräteträger (ASGT)

ist, wer als Feuerwehrmann atemschutztauglich ist und einen entsprechenden Lehrgang absolviert hat. Er beherrscht sein Atemschutzgerät (ASG) und kann sich entsprechend der Einsatzlage richtig verhalten; Voraussetzungen: erfolgreich abgeschlossene Feuerwehr-Grundausbildung und Lehrgang Atemschutzgeräteträger.


Atemschutzgerätewart (ASGW)

ist ein Feuerwehrmann, der die Lehrgänge Atemschutzgeräteträger und Atemschutzgerätewart erfolgreich abgeschlossen hat; er kann Atemschutzgeräte erfolgreich verwalten, lagern, pflegen, desinfizieren, warten, instand setzen und prüfen. Er kann auch als Ausbilder im Atemschutz mitwirken.


Atemschutzübungsanlage

Eine bauliche Anlage mit Einrichtungen zum Üben mit Atemschutzgeräten unter einsatzähnlichen Bedingungen.


Aufenthaltszeit (im Strahlenschutz)

Zeitraum der Einwirkung ionisierender Strahlen auf den Menschen


Auffahrbohle

Bohle (= dickes Brett, Planke) zur Erhöhung der Standsicherheit von Fahrzeugen bei weichem Untergrund sowie zum Überbrücken von Spalten und Höhenunterschieden (DIN 14854).


Aufgaben (der Feuerwehr)

Abwehr von Gefahren für Leben, Gesundheit und Sachen durch → Brände , → Explosionen , Überschwemmungen, → Unfälle und ähnliche Ereignisse (nach DIN 14011-9).


Aufladelöscher

Ein tragbarer → Feuerlöscher mit Wasser oder Schaum als Löschmittel (→ Wasserlöscher). Der Aufladedruck wird durch das Öffnen eines Ventils am Treibgasbehälter hergestellt. Das Treibgas setzt das Löschmittel unter Druck. Vorteil: Das Löschmittel lässt sich nachfüllen.


Aufstellflächen

Sind nicht überbaute befestigte Flächen auf dem Grundstück, die mit der öffentlichen Verkehrsfläche direkt oder über Feuerwehrzufahrten in Verbindung stehen (DIN 14090). Aufgabe: Instellungbringen und Einsatz von → Hubrettungsfahrzeugen ; Mindestbreite: 3,5 m. Aufstellflächen für Drehleitern sind notwendig, wenn

  • Fenster zur Menschenrettung nur vom Grundstück aus angeleitert werden können,
  • sich diese Fenster zwischen 8 m (Ende einer Steckleiter) und 23 m (Ende einer Drehleiter) über der Geländeoberfläche befinden.


Ausrückebereich

Das Gebiet, für das die Einheiten einer Feuerwache, einer Rettungswache, eines Feuerwehrhauses oder eines Feuerwehrstützpunkts zuständig sind.


Ausrückefolge

Ein Teil der → Ausrückeordnung ; sie bestimmt die Reihenfolge der zuständigen Feuerwehreinheiten verschiedener Standorte in Abhängigkeit von der Anmarschzeit.


Ausrückeordnung

Ordnung, nach der Anzahl, Art und Reihenfolge der Einheiten, die auf ein gegebenes Alarmierungsstichwort hin zu einer gemeldeten Einsatzstelle zu entsenden sind.


Ausrückezeit

Die Zeit zwischen dem Abschluss der → Alarmierung von Einsatzkräften und dem Verlassen ihrer Feuerwache.


Außenangriff

Art des Vorgehens bei der Brandbekämpfung, bei dem die Löschmittel von außen in das Innere eines Gebäudes oder Raums eingebracht werden (DIN 14011-1).


Außenwände

Nichttragende Außenwände


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